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US-Börsenschluss
Dow Jones verliert Ringen um die 10.000  
Der Dow Jones -Index ging 1,04 Prozent niedriger bei 9908 Zählern aus dem Handel. Damit schloss der wichtigste US-Index zum ersten mal seit rund drei Monaten unterhalb der marke von 10.000 Punkten. Der breit gefasste S&P 500  gab 0,9 Prozent auf 1056 Zähler nach. Der Composite-Index  der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,7 Prozent auf 2126 Stellen ein.Unter Druck gerieten vor allem Bankentitel wie Bank of America , JP Morgan  und Citigroup . Die Anleger fürchteten, dass die Institute durch die Schuldenkrise in der Euro-Zone in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine Heraufstufung von Home Depot  ließ zwar den Kurs der Baumarktkette steigen, hellte die Stimmung an der Wall Street aber nicht dauerhaft auf. Vereinzelt profitierten Konzerne wie der Spielwaren-Hersteller Hasbro  und die Drogeriekette CVS Caremark von ihren guten Bilanzen.Home-Depot-Papiere verteuerten sich um 2,2 Prozent. Morgan Stanley hatte die das Unternehmen mit der Begründung heraufgestuft, dass eine beginnende Erholung des Immobilienmarktes die Aussichten des Konzerns verbessere.
Die laufende Bilanzsaison geriet zwar angesichts der Schuldenkrise in Griechenland, Portugal und Spanien in den Hintergrund. Doch einzelne Konzerne wurden dennoch für ihre guten Geschäftszahlen belohnt: So stiegen etwa die Aktien von CVS Caremark um mehr als 5 Prozent. Hasbro-Papiere schossen auch nach einem optimistischen Ausblicks fast 13 Prozent in die Höhe.Doch insgesamt setzten sich die Sorgen vor allem um die Finanzen Griechenlands durch, die die Rally bereits in der vergangenen Woche abgewürgt hatten. "Es ist für Investoren schlimm genug, wenn Firmen ihre Schulden nicht begleichen können", sagte Andre Bakhos, Präsident der Princeton Financial Group. "Wenn das gleiche bei Staaten passiert, verursacht dies größere Schockwellen auf dem Markt." Kurt Brunner von der Swarthmore Group sagte, Griechenland schaffe Nervosität im Finanzsektor.JP-Morgan-Titel gaben die 1,6 Prozent nach, Bank of America verlor 3,5 Prozent und Citigroup büßte 2,1 Prozent an Wert ein. Abgestraft wurde auch der Börsenbetreiber Nasdaq OMX, der Umsatz- und Gewinnrückgange im vierten Quartal gemeldet hatte. Die Aktien gaben fast 4 Prozent nach.
 
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